These 3

Massvoll realisieren

Lücken lassen ist oft wirtschaftlicher als mehrere Entwicklungen gleichzeitig zu forcieren.

_Nicht nur in strukturschwachen und ländlichen Räumen gibt es viele mindergenutzte Flächen oder Brachen, die ein Entwicklungspotential darstellen. Fehlende wirtschaftliche Dynamik, stark fluktuierende Nutzungen oder ungeklärte Eigentumsfragen führen aber dazu, dass Flächen in nutzbaren Lagen nicht entsprechend bewirtschaftet werden. Egal ob gerade die hohe wirtschaftliche Dynamik zu einem hohen Flächenumschlag führt oder fehlende Wirtschaftskraft Leerstände bedingt: Die Ressourcen der Städte, der Stadtplanung, des Katasterwesens und der Wirtschaftsförderung, alle Fragen für diese Flächen sinnvoll und nachhaltig zu beantworten und aufzuarbeiten, sind begrenzt. Häufig ist festzustellen, dass sowohl Politiker als auch Verwaltungsmitarbeiter sehr viele Flächen und damit verbundene Aufgaben gleichzeitig beginnen. Dies führt oft zu suboptimalen Ergebnissen für die einzelnen Flächen.

Wenn aber die Ressourcen auf kleinere Schritte konzentriert werden, können diese strukturiert durchgeführt werden. Auch kann mit der schrittweisen Herbeiführung von Nutzungen für untergenutzte Flächen erprobt werden, welche wirtschaftlichen und stadträumlichen Folgen diese Nutzungen haben und Entwicklungsideen für andere Flächen revidiert oder erst entwickelt werden.

Durch ein solches maßvolles, den vorhandenen Ressourcen angepasstes Vorgehen, können Handlungsspielräume geschaffen und zukünftige Handlungsoptionen gesichert werden. Flächenspielräume für unerwartete Entwicklungen werden so erhalten und eventuell für höherwertige Nutzungen reserviert. Ein maßvolles Vorgehen sollte weder durch Druck von Außen noch von vorhandenen Förderungen zerstreut werden. Weder eine Überförderung der Flächenentwicklung führt zu wirtschaftlich nachhaltigen Nutzungen noch ein übereiltes Nachkommen einer temporären Flächennachfrage. Flächen, die noch nicht entwickelt werden können oder sollen, können so gestaltet werden, dass von ihnen keine negativen Auswirkungen auf den Stadtraum oder die Wirtschaftsentwicklung ausgehen.

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Den Umgang mit verschiedenen Flächenpotentialen können wir für Sie herausfiltern und gemeinsam eine Priorisierung der notwendigen Entwicklungsschritte vornehmen.

_Ergebnisse aus den Projekten
Meist wird bei der Leerstandsbekämpfung entsprechend der örtlichen Problemlagen und Möglichkeiten ein Mix aus verschiedenen strategischen Ansatzpunkten umgesetzt:

_Grundlagen schaffen: Restriktive Ansiedlungspolitik und Analysen/ Konzepte
_Marktgängigkeit des Standorts steigern: Beseitigung (städte)baulicher Mängel und Mietpreisanpassungen
_Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage: Akquisition, Gewerberaumbörsen mit und ohne Branchen-/ Qualitätskonzept etc.
_Impulse setzen und Wahrnehmung verändern: Zwischennutzungen, Kaschierung, Öffentlichkeitsarbeit etc.
_Flankierende Standortsicherung: klassisches Stadtmarketing und klassische Wirtschaftsförderung

Lesen Sie dazu mehr im Projekt:
Leerstandsmanagement in Geschäftsstraßen

Kommunen, die „Mut zur Lücke“ haben und Brachflächen lediglich so umgestalten, dass keine negativen Auswirkungen davon ausgehen, haben bei schwachem Immobilienmarkt städtische Ressourcen geschont und durch (einfache) Umgestaltung negative Auswirkungen verhindert. Lesen Sie dazu mehr im Projekt:
“Lücken nutzen – Eine Chance für die Innenstadt”

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