Projekt 47

Projekttitel

Entwicklungsprojekt (für benachteiligte Gruppen), Soziale Innovation in der Wirtschaftsregion O-H-V: Social Business Case für einen interkommunalen CoWorking Space mit geplantem Initialbetrieb in Oranienburg


_Durchführung
LOKATION:S Partnerschaft für Standortentwicklung in Kooperation mit Kai Dietrich, manufacturing cities
_Ansprechpartner
Investitionsbank des Landes Brandenburg
Förderbereich Arbeit
Carsten Pursche
Babelsberger Straße 21
14473 Potsdam
_Projektzeitraum und -gebiet
01.10.2020 bis 31.03.2021,
Wirtschaftsregion Oranienburg – Hennigsdorf – Velten
_Ziele des Projekts
Neben der Verfügbarkeit geeigneter Gewerbe-und Industrieflächen stellen beschäftigungspolitische Herausforderungen wie die Alterung der Gesellschaft, die Fachkräftesicherung und der ressourcensparende/ ökologische Umbau von Produktions-und Arbeitsprozessen die ansässigen Unternehmen vor zunehmenden Handlungsbedarf. Mit dieser Studie sollen fundierte sowie übertragbare Ansätze zur Förderung der sozialen Koproduktion und des Zusammenlebens am Wohnort gefördert werden.

Die Machbarkeitsstudie zielt darauf ab, die Möglichkeiten und Grenzen eines CoWorking Initialbetriebes zu untersuchen sowie Strategien und Anforderungen an dessen Umsetzung in Oranienburg und die Ansätze einer dauerhaften Etablierung differenziert darzustellen.

Das Ergebnis ist ein ausformulierter Social Business Case. Dieser benennt die qualitativen-und quantitativen Anforderungen an – Close to Home-Working with a Social Impact – und beinhaltet eine Liste konkret interessierter Nutzerinnen und Nutzer.

_Leistungen
  • Erstellung eines Zeit-, Maßnahmen-und  Finanzierungsplans  zur  Einrichtung  (technische  Ausstattung  Möblierung), Bekanntmachung (Marketing) und Durchführung (Vermietung und Betrieb) des Initialbetriebes in Oranienburg.
  • Die Abwägung (SWOT-Analyse) verschiedener Betreibermodelle mit der Zielsetzung einer interkommunalen Kooperationsstrategie zur Profilierung von sozialen Co-Working-Standorten in allen drei Kommunen (Verstetigung).
  • Analyse und Benennung möglicher Fördermittel und privater- sowie öffentlicher Investoren zur Verstetigung.
  • Flächenprüfungen und Standortempfehlung nach Beendung des Erstbetriebes in den Kommunen O-H-V (Verstetigung).
  • Der Social Business Case beinhaltet Aussagen zu konkreten Maßnahmen, die in Bild und Textform dargelegt und der späteren Vermarktung der Flächen dienen können:
    • Raum- und Farbkonzept
    • Inklusive Arbeiten (Ergonomie, Tageslicht, Barrierefreiheit)
    • Ausstattung möglichst unter der Berücksichtigung von ReUse und UpCycling (Ressourcenschonung)
    • Mögliche Kooperation mit sozialen Trägern (z.B. Caritas oder Bundesagentur für Arbeit) bei der Herstellung und Einrichtung der Räumlichkeiten in Oranienburg
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